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Mi 7. Dez 2022 - 20:30 - GEMS

© Dovile Sermokas

Fabiana Striffler *Archiotic Quintet*

Fabiana Striffler (Violine), Julia Bilat (Cello), Jörg Hochapfel (Piano), Paul Santner (Bass), Marius Wankel (Drums)

Die Geigerin Fabiana Striffler hat zunächst in klassischen Ensembles und Orchestern gespielt, ehe sie sich in der Jazz-Szene profilierte. Von 2013 bis 2018 von der Yehudi Menuhin Association gefördert, gehört sie seit 2017 zum grandiosen Berliner Andromeda Mega Express Orchestra. Daneben spielt sie seit Jahren Seite an Seite mit dem Bassisten Greg Cohen, dem Schlagzeuger John Hollenbeck und dem Gitarristen Kurt Rosenwinkel, um nur ein paar wenige zu nennen.

Mit ihrer aktuellen CD *Archiotic* (Traumton Records) überquert sie mehr denn je Stilgrenzen, lässt auf selten gehörte Art Virtuosität und Humor in Komposition und Ausführung umeinander tänzeln. Einen substantiellen Beitrag dazu leistet die neu zusammengestellte Band hochkarätiger und ungemein beweglicher Musiker*innen. Vereinzelte Bezüge zu Modernisten der europäischen Klassik klingen an in Strifflers facettenreichem Violinspiel, und die nicht minder freigeistige Cellistin Julia Bilat brilliert dabei mit ihr im Zusammenspiel.

Der Pianist Jörg Hochapfel sorgt seit Jahren mit unkonventionellem Witz im genresprengenden Andromeda Orchestra für schräge Überraschungen, zudem gilt er als äusserst sensibler Begleiter - beide Talente zeigt er auch in Strifflers Band. Der Schlagzeuger Marius Wankel und der Bassist Paul Santner gehören zu den markanten Persönlichkeiten des zeitgenössischen, in viele Richtungen offenen Jazz, für den die Berliner Szene europaweit bekannt ist.

"Ihren sehr eigenen Stil, in dem Folkmelodien genauso ihren Platz finden wie Zwölftonmusik und Jazzimprovisationen, verdankt Fabiana Striffler ihrer Neugier und ihrer konsequenten Suche nach einem musikalischen Weg, der sich für sie richtig anfühlt. Das Besondere an ihren Kompositionen ist, dass sie mehr als zuvor musikalische Melodien in den Mittelpunkt stellt. Jeder unnötige Ballast wird abgeworfen. Das Ergebnis klingt reduziert, luftig und transparent. Es geht auch darum, Raum für den Zuhörer zu lassen, um sich selbst einzubringen." (Radio Bremen Zwei)

Die Zeitschrift Jazzthetik vergab 5 Sterne!! Man darf also gespannt sein.

Ak 22, Swr2Kk 21, Vvk 21, Mtgl 19, Sch/St/Az 10 €

Reservierung: karten@jazzclub-singen.de